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Holzverarbeitung


Holzauswahl

Da ich als ökologisch denkender Schreiner sehr viel Wert darauf lege, keine exotischen Hölzer zu verwenden, habe ich mich entschieden, die Waffen aus heimischer Hainbuche (Weißbuche) herzustellen. Ich bin jedoch immer wieder am experimentieren mit anderen heimischen Hartholzarten.

Waffen

Für Hainbuche entschied ich mich aufgrund ihrer Zähigkeit und Robustheit. Sie zählt zu den härtesten Hölzern Europas mit einer Kurzfaserigkeit, die bei hartem Übungskontakt die Gefahr des Splitterns sehr gering hält und wenn, diese leicht zu beheben sind. Aufgrund dieser Eigenschaft sind keine langen Faserrisse zu erwarten die zu einem Bruch der Waffe führen könnten.


Verarbeitung

Holz ist ein organischer Werkstoff und neigt bei Feuchtigkeitsschwankungen zum Verziehen und Arbeiten.

Aufgrund dessen arbeite ich nur mit gut abgelagertem Holz, welches vor der eigentlichen Waffenproduktion von mir aufgetrennt und erneut 6-8 Wochen bei mir in der Werkstatt gelagert wird. Dieser Arbeitsschritt nimmt die Spannungen aus dem Holz und gewährleistet, dass die Waffen sich nicht verziehen.

Waffen Waffen

Während des Arbeitsprozesses achte ich stets auf Risse und Wachstumsfehler, wodurch ein angedachtes Waffenstück wieder verworfen werden muss. Ebenso habe ich den Verlauf der Holzmaserung im Auge, damit ich nicht allein eine funktional Gute, sondern auch eine optisch schöne Waffe produziere.

Waffen

Trotz all dieser Vorkehrungen meinerseits, bedarf es von Seiten des Besitzers eines holzgerechten Umganges mit der Waffe. Das heißt: die Waffe sollte keinen zu extremen Feuchtigkeitsschwankungen ausgesetzt werden.


Oberfläche

Auch hier spielt Ökologie und Gesundheit ein große Rolle. Aus diesem Grund verwende ich chemiefreie Öle zur Oberflächenbehandlung, die ich zweimal vornehme, bevor die Waffen in den Verkauf gehen.

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